Die europäische Musikszene fokussiert mehr denn je auf die Förderung von «jungen Talenten». Altersdiskriminierung – oder «Ageism» – ist dabei kein neues Phänomen, gewinnt jedoch zunehmend an Relevanz. Die starke Ausrichtung auf Jugendlichkeit prägt Förderstrukturen, Sichtbarkeit und Karrieren.
Gleichzeitig geraten Themen wie soziale Sicherheit oder die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den Hintergrund. Kein Wunder, dass sich Musikschaffende oft schon mit über 30 als «zu alt» oder aufs Abstellgleis geschoben fühlen. Ein Panel aus Wissenschaft und Industrie beleuchtet das Thema anhand persönlicher Erfahrungen und diskutiert mögliche Lösungsansätze. Ganz im Sinne von Björk: Kreativität hat schliesslich kein Ablaufdatum.
Diese Conference findet auf Deutsch statt mit Simultanübersetzung auf Französisch.
Künstlerin, Les Reines Prochaines - Basel
Musikerin - Bern / Basel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, UZH Healthy Longevity Center - Goldau
Geschäftsführer Powerline-Agency - Berlin
Kultur- und Musikjournalistin SRF und freischaffend - Zürich